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Mittwoch, 6. Mai 2015

APPELL UND HENRY KISSINGER

Der Fall Henry Kissinger (Doku) Kriegsverbrecher und Nobelpreisträger


Auch diese Dokumentation verwischt und beschönigt, wie alle professionellen Dokumentationen, der eigentliche Skandal ist konkret, dass der falsche Mann untersucht und bezichtigt wird. Selbstverständlich ist Kissinger ein Verbrecher und Mörder, aber dennoch ist er nicht in der Position gewesen große Entscheidungen zu fällen. "Diejenigen die die Macht haben kann man nicht wählen, und die die man wählen kann haben keine Macht." So ist es und so war es immer, die Mächtigen haben die Karten nie aus der Hand gegeben. Kissinger arbeitete sein Leben lang für Rockefeller,sicher ging er seinen eigenen Weg und hatte seinen eigenen Stil, aber letztendlich führte er immer nur Rockefellers Ideen und Wahnvorstellungen aus,. Rockefeller hingegen wurde von Rothschild aufgebaut und finanziert, dient dem hause Rothschild und führt deren Aufträge aus, wie zB die Übernahme sämtlicher großer Verlagshäuser in den 1920'ern. Gut möglich dass auch Rothschild seinerseits auch wieder nur ein Werkzeug ist, denn immerhin kennen wir den Namen dieser Familie.

Die Dokumentation lässt den aufmerksamen Zuschauer schön zwischen die Zeilen blicken und führt vor Augen, wer  die wirklich mächtigen Kräfte der Weltpolitik sind. Menschen mit unvorstellbarem Vermögen, Eigentümer der Banken, Erben der großen Dynastien, Adelshäuser, Kaufleute die bereits im Mittelalter Geschäft machten... 

Verschwörungstheorie bedeutet, dass sich eben diese Menschen kennen und Absprachen treffen, um sich einen Vorteil Gegenüber dem Rest der Bevölkerung zu verschaffen.
So, wie sich auch normale Freunde absprechen, wenn sie gemeinsam eine Unternehmung planen. 
Diese Gruppe superreicher verdächtiger Menschen umfasst etwa 200-500 Personen. Hierunter gibt es Freundschaften die nicht selten Über 100'te Jahre bestehen! insbesondere bei Adelsfamilien ist dies möglich und keine Seltenheit! Stammbäume liefern klare Belege .
Auch Handelsbeziehungen, Partnerschaften und so weiter, soziale Verknüpfungen sind keine Verschwörung sondern eine offensichtliche Realität und normal völlig normal. 
Auch eine sehr reiche Familie, ist letztlich eine ganz normale Familie. Man kennt sich innerhalb der Familie und  pflegt Freundschaften und Geschäftsbeziehungen. in diesen Punkten sind reiche Menschen und wir uns sehr ähnlich. Studien und Wissenschaftler sagen, dass die Netzwerke der reichsten und erfolgreichsten Menschen enger und besser verknüpft sind als die Netzwerke der normalen Menschen. 
Ein Grund: Netzwerke bilden oft die Grundlage für Erfolg. Ein weiterer Grund: Um eine Verabredung wahrnehmen zu können benötigt man in der Regel Geld. Reiche Leute haben nie finanzielle Schwierigkeiten wenn es um eine Verabredung geht.


In der Vergangenheit haben sich amerikanische Politiker, namentlich Kiesinger in die Politik von fremden Ländern massiv eingemischt. 
Bewiesen ist dies im Falle von Chile wo künstlich ein Putsch von der US Botschaft in CIA durchgeführt wurde.
Ab 1:00:001:05:00 1:07:00 in diesem Video ist dies wunderschön erklärt. Nixon bezeichnet die Entscheidung des chilenischen Volkes als inakzeptabel. Ein solches Selbstverständnis ist nicht zu fassen, diese Arroganz und Selbstherrlichkeit. Mörderische Unverschämtheit. Nach diesem 5 Minuten ist nicht mehr Viel Fantasie notwendig um sich vorzustellen was zur Zeit in der Ukraine passiert. Freunde! Ja klar.Länder und Nationen kann man eigentlich sofort abschaffen. die Macht haben sie längst an die Konzerne abgegeben, sich damit überflüssig gemacht und selbst abgeschafft. Die Einwohner sollten sich zusammen finden und entscheiden wie sie weiter zusammenleben möchten wenn dies erforderlich ist.... 

ES IST MÖGLICH! REDET MIT EUREN FREUNDEN DARÜBER DASS , 
ERKLÄRT ALLEN, DASS MAN HEUTE KEIN FERNSEHEN MEHR SCHAUT, WEIL:
 1. DIE QUALITÄT HAT MASSIV NACHGELASSEN UND 
 2. ALLE COOLEN UND KLUGEN LEUTE INFORMIEREN SICH LÄNGST UNABHÄNGIG IM INTERNET. 
 3. POLITIKER UND DIE MEDIEN LÜGEN SOWIESO, ES MACHT NUR WÜTEND DAS ZU SEHEN
 4. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 5. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 6. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 7. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 8. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
WOLLT IHR DIE SCHWEINE LOSWERDEN DIE EUCH MEHR ALS DIE HÄLFTE EURES ERARBEITETEN GELDES WEGNEHMEN UND EUCH DREIST INS GESICHT LÜGEN 
ODER SCHAUT IHT WEITER TV UND UNTERSTÜTZT UND BESTÄTIGT SIE GERNE WEITER, REICHT ES NOCH NICHT MIT ARMUT UND DEMÜTIGUNG, WOLLT IHR ENDLICH DEN CHIP IM HIRN MIT AN/AUS  SCHALTER, SEIT IHR DAS DENKEN SO LEID, WEIL ES JA AUCH WIRKLICH ÄTZEND ANSTRENGEND IST, RAAB UND MCDONALDS SIND DER GIPFEL DEINER LUST, DU KANNST DIR NICHTS GEILERES UND SCHÖNERES WÜNSCHEN, JA DAS VERSTEH ICH NATÜRLICH.
FERNSEHEN IST FÜR SPASTIS UND BEHINDERTE JA IMMER NOCH ZU ERTRAGEN. VIEL SPASS DABEI!    
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                
WENN DIE MEHRHEIT SICH EINIG IST KÖNNEN WIR UNS BEFREIEN! 

VERBREITET DIE WAHRHEIT UND DAS TV-KONSUM HEUTE NURNOCH PEINLICH IST 
    -> DAS IST DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG!

ZULANGE HABEN UNS WAHNSINNIGE PSYCHOPATHEN WIE ROCKEFELLER AUSGEBEUTET UND BELOGEN, NOCH IN DIESEM JAHR KÖNNEN WIR SIE ZUR HÖLLE SCHICKEN. 

WIR MÜSSEN DIE POLIZEI UND DIE SOLDATEN AUF UNSERE SEITE BEKOMMEN, 
DANN HABEN SIE ENDGÜLTIG VERLOREN!

Bei 1:15 sieht man Kissinger beim Besuch vom WTC am 11.09, er war Vor Ort! er lächelt kurz vor dem Interview!! wenige stunden vorher ist das Ereignis passiert, alle sind geschockt, aber Kissinger ist locker und fröhlich, er sagt „das zeigt wozu das Böse fähig ist“ sagt es als hätte er sich darauf vorbereitet, routiniert, zu routiniert  Kurz nach dem Ereignis "was die Welt in ihren Grundfesten erschütterte". ist Kissinger total cool - Bush junior wars ebenfalls. Beide, Bush und Kissinger sind nur Werkzeuge von wirklich mächtigen Menschen wie Rockefeller. Kissinger ist ein böser Psychopath, aber Rockefeller ist der Auftraggeber und Kissinger nur seine Hure.Rockefeller, der jedem Menschen ab Geburt einen Chip einpflanzen möchte, wollte 9.11 Henry realisierte diesen Wunsch. Ein würdiger Friedensnobelpreisträger eben. Nicht erst seit Obama ein Preis der Schande für Mordlust 

Montag, 1. Oktober 2012

FAZ: Wahrheit über Pussy Riot

"Pussy Riot“ Lady Suppenhuhn

25.08.2012 ·  Böser Staat contra unschuldige Mädchen: Das war das Bild, das von Pussy Riot gezeichnet wurde. Dabei erinnern die Aktionskünstler mit ihren vulgären Provokationen viel mehr an die erste RAF-Generation.
Von Moritz Gathmann
© dapd Die meisten oppositionell gesinnten und gut informierten Russen wollten offenbar nicht für „Pussy Riot“ auf die Straße gehen. Massenproteste gab es nur im Ausland, wie hier Hamburg
Das Urteil ist gesprochen: Ein russisches Gericht hat drei Frauen von „Pussy Riot“ zu je zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Wochenlang trieben ausländische Journalisten und Medien im Pussy-Riot-Rausch, malten sich und der Welt ein Bild. Es trägt den Titel: „Böser russischer Staat gegen unschuldige kleine Mädchen“. Die Wirklichkeit verzerrten die Journalisten, das Bild sollte möglichst perfekt sein. Bitte kein grau. Eine Frage wurde gar nicht mehr gestellt, sie ging unter in der Solidarisierungswelle. Eine wichtige Frage: Für wen setzen wir uns da eigentlich ein?
Die 22 Jahre alte ehemalige Philosophiestudentin Nadjeschda Tolokonnikowa, die als Ikone der Russischen Revolution, als Heldin gezeichnet wird, ist seit Jahren Mitglied der russischen Aktionskunstszene. Mit der Gruppe „Woina“ veranstalteten sie, ihr Mann Pjotr Wersilow und einige andere im Frühjahr 2008 eine Gruppensex-Orgie im Moskauer Museum für Biologie. Tolokonnikowa war damals im neunten Monat schwanger - der Gruppensex machte sie und die anderen auf einen Schlag in ganz Russland bekannt.

Pornographie als Kunst

Weitere provokative und vulgäre Aktionen folgten:
Im September 2008 erhängte die Gruppe symbolisch fünf Menschen in einem Moskauer Supermarkt: Zwei Homosexuelle ließen sich freiwillig „hängen“, drei Gastarbeiter bekamen Geld. Mit Stricken um den Hals, allerdings ohne Gefahr für ihr Leben, baumelten sie an der Decke, bis Mitarbeiter des Supermarktes sie abnahmen.
Am ersten Tag des Prozesses gegen den Kunstkuratoren Andrej Jerofejew im Mai 2009 packten Tolokonnikowa und andere „Woina“-Mitglieder im Gerichtssaal E-Gitarren aus und sangen das Lied „Vergiss nicht, dass alle Bullen Missgeburten sind“. Die Aktion trug den Namen „Schwanz in den Arsch“.
Im Juli 2010 entwendete eine Aktivistin von „Woina“ ein Suppenhuhn aus einem Petersburger Supermarkt. Mit einigen Männern und kleinen Kindern im Schlepptau wanderte sie im Markt umher, schließlich stopfte sie sich das Suppenhuhn so tief wie möglich in ihr Geschlechtsorgan und verließ den Laden. Die Gruppe filmte die Aktion und stellte den Clip ins Netz, alles, was sie tun, dokumentieren sie. Pornographie als Kunst. Das Video ist mittlerweile schwer zu finden, manche Plattformen haben es gelöscht, andere Versionen sind großflächig verpixelt.

Arroganter, rechthaberischer Duktus

Und was sollte das Ganze? Die Woina-Mitglieder nannten die Aktion „Bjesbljadno“. Das bedeutet „nicht anschaffend“. „Woina“- Gründer Oleg Worotnikow erklärte den Titel so: „Nicht anschaffen gehen ist das Lebensprinzip von Woina. Unsere Aktivisten sind keine Schlampen, sie verkaufen nichts und kaufen nichts. Sie leben, ohne Geld auszugeben, also ohne anschaffen zu gehen. Sie vögeln nach allen Regeln der Kunst die zuhälterische russische Wirtschaft und das Regime, das das Volk vernichtet. Alles, was Woina braucht, nimmt es sich umsonst. Lebe umsonst, stirb ohne anschaffen zu gehen. Nieder mit der Küchensklaverei, es lebe die russische Frau!“
Im Herbst 2009 hatte ein ukrainischer Blogger Geschlechtsverkehr mit einer Frau vor dem Parlament in Kiew. Ein Nachahmer von „Woina“. Die russischen Aktivisten waren mit von der Partie, sie kümmerten sich um die Organisation und um die mediale Vermarktung des Events. Der Blogger kam in Untersuchungshaft und wurde später zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt. Auch die Mitglieder von „Woina“ wurden von der ukrainischen Polizei beinahe in einer Wohnung festgenommen. Die Gruppe spaltete sich, ihr Mitbegründer Oleg Worotnikow behauptete, Wersilow und Tolokonnikowa hätten den Blogger und die Gruppenmitglieder an die Polizei verraten.
Der arrogante, rechthaberische Duktus der Pamphlete und Interviews von Worotnikow, Wersilow und Tolokonnikowa ähnelt jenem der deutschen Sponti-Szene in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Der Name der Künstlergruppe „Woina“ bedeutet „Krieg“. Sie führen ihn gegen das Establishment, den Staat und die Polizei. Beim Sturm einer Modenschau in Moskau zündeten sie Brandpulver und riefen „Fickt die Sexisten, die verfickten Putinisten“. Über die Reaktion des Publikums sagten sie stolz: „Die Idioten in ihren Pelzmäntelchen blieben einfach sitzen wie dumme Kühe. Sie sind so debil, dass sie gar nicht wussten, was sie tun sollen.“

Selbst Oppositionelle haben die Aktion in der Kirche kritisiert

Sich selbst sehen sie als Speerspitze einer Bewegung, die dem Rest der Gesellschaft die Augen öffnen muss. „Alle drei wollen Russland vom Mittelalter in die Moderne bringen“, beschrieb Wersilow die Motivation der inhaftierten Pussy-Riot-Aktivistinnen. Ihre Verachtung gegenüber praktisch allen anderen russischen Künstlern, die sich angeblich mit dem System arrangiert haben, ist grenzenlos. Ihre politische Ausrichtung nennen sie „linken Antiautoritarismus“. Sie fordern „mehr Selbstverwaltung und Selbstorganisation“ und dass es „keine beschissenen Führer“ gibt. Außerdem wollen sie „Putin die Nase brechen“ und „dass die feministische Bewegung aktiver wird, dass Feministinnen nicht nur unzufrieden, sondern auch gegen Putin sind“.
Die Aktivistinnen neigen nicht zur Bescheidenheit: „Wir sind Figuren aus Filmen über Superhelden, die aus dem Fernseher gekommen sind, um die Straßen zu erobern“, sagten sie in einem Interview. Vor dem Urteil schrieb Tolokonnikowa in einem Brief, ihr Fall habe völlig unterschiedliche Kräfte der Gesellschaft vereint: „Es geschieht, was für die heutige russische Politik unglaublich ist: Die Gesellschaft nimmt Einfluss auf das Regime, fordernd, beharrlich, machtvoll und konsequent. Egal, wie das Urteil sein wird, wir siegen, ihr siegt schon. Weil wir gelernt haben, zornig zu sein und politisch zu sprechen.“ Dem „Spiegel“ erzählte Wersilow, die drei jungen Frauen seien „Vorbilder für Millionen von Russen“. Die Behauptung ist bodenlos: Selbst russische Oppositionelle wie Boris Akunin und Alexej Nawalny haben die Aktion in der Kirche kritisiert und lediglich gegen die zu harte Reaktion des Staates protestiert. „Wir stehen vor einer unbestreitbaren Tatsache: Dumme Hühner, die einen Akt geringfügigen Rowdytums begangen haben, um Publicity zu bekommen“, schrieb Nawalny.
Auch der Vergleich der herrschenden Verhältnisse mit jenen der totalitären Vergangenheit erinnert an die sechziger Jahre: „In Russland hat sich in den vergangenen 50 Jahren wenig geändert: Wahre Anerkennung kann ein Mensch aus der Kultur nur erlangen, indem er sich dem Regime entgegenstellt, indem er ins Gefängnis geht und verfolgt wird“, schrieben Tolokonnikowa und ihre Gefährtinnen aus der Untersuchungshaft an den damaligen Präsidenten Dmitrij Medwedjew. In ihrem Schlusswort am letzten Gerichtstag verglich Tolokonnikowa das Verfahren mit der Inquisition und der Praxis der „Stalinschen Troikas“, jener NKWD-Kommissionen mit drei Mitgliedern, die vor allem in den dreißiger Jahren in der Sowjetunion wüteten.

All die Suaden erscheinen heuchlerisch

Parallelen zur ersten RAF-Generation gibt es auch in der Rücksichtslosigkeit gegenüber den eigenen Kindern. Ulrike Meinhof ließ ihre Zwillingstöchter in Sizilien verstecken, um sich voll und ganz dem Kampf gegen das System widmen zu können. Bei den russischen Aktionskünstlern werden die Kinder sogar zum Instrument oder Schutzschild der Gruppe. „Woina“-Mitbegründer Worotnikow stürmte auf einer nicht genehmigten Demonstration in Sankt Petersburg inmitten von Mitgliedern der autonomen Szene mit seinem zwei Jahre alten Sohn auf dem Rücken über den Newskij-Prospekt. Dabei bespritzte er Polizisten mit Urin, das er in mehrere Flaschen abgefüllt hatte. Als die Polizei ihn festsetzte und ihm den schreienden Sohn entwand, beschwerte Worotnikow sich über die unmenschlichen Methoden der Polizei.
Nur Tage nach dem Gruppensex im Museum gebar Tolokonnikowa ihre Tochter Gera. Nach Streitigkeiten mit ihren Eltern, die ihren Lebensstil missbilligten, musste Tolokonnikowa die von ihnen zu Verfügung gestellte Wohnung verlassen. Die junge Familie zog daraufhin von Wohnung zu Wohnung, bis sich die wenige Monate alte Gera bei einem nächtlichen Sturz von einem Computertisch schwer verletzte. Als Wersilow und Tolokonnikowa in Kiew den Blogger beim öffentlichen Geschlechtsverkehr unterstützten, befand sich die inzwischen anderthalb Jahre alte Tochter schon seit längerem in der Obhut von Wersilows Eltern.
In den vergangenen Monaten setzte Wersilow seine Tochter Gera medienwirksam ein. Für CNN spazierte er mit ihr im Garten. Im Internet veröffentlichte er ein Foto des nun vier Jahre alten Mädchens. In der Hand hält sie ein Plakat mit der Aufschrift: „Ich gehe auf die Demo, damit meine Mutter entlassen wird.“ Einen Tag nach dem Urteil erzählte er russischen Medien, Gera zeichne für ihre Mutter Fluchtpläne. All die Suaden über den unmenschlichen russischen Staat, der die Mütter zweier kleiner Kinder ins Gefängnis stecke, erscheinen vor diesem Hintergrund zumindest fragwürdig, wenn nicht sogar heuchlerisch.

Nicht vergleichbar mit Deutschland im Jahr 2012

Wussten Tolokonnikowa und ihre Mitstreiterinnen, welche Tragweite ihre Aktion haben würde? In Briefen aus dem Gefängnis und Äußerungen vor Gericht behaupten die drei, dass sie sich eine solche Reaktion nicht hätten vorstellen können. Auch hätten sie nicht geahnt, dass ihre Aktion die Gefühle von orthodoxen Gläubigen verletzen könnte. Dafür gibt es zwei mögliche Erklärungen: Entweder sind die Frauen sehr naiv oder sie sagen nicht die Wahrheit. Da zumindest Tolokonnikowa seit nunmehr fünf Jahren Mitglied der Aktionskünstlerszene ist, lässt sich Naivität in ihrem Fall ausschließen.
Ganz nüchtern betrachtet: Die Frauen drangen in die wichtigste Kathedrale des Landes ein, sangen dort „Scheiße, Scheiße, Gottesscheiße“ (etwa vergleichbar mit dem italienischen „porco dio“) und dass der Patriarch ein „Schweinehund“ (das russische Wort entspricht stilistisch dem englischen „bitch“) sei. Zuvor hatten sie bei einem ähnlichen Auftritt in einer kleineren Kirche schon Material gesammelt. Aus beiden Videoaufnahmen bastelten sie dann den Clip, der im Internet mehrere Millionen Klicks sammelte.
Die heutige russische Gesellschaft ist nicht vergleichbar mit jener Deutschlands im Jahr 2012. Sie ähnelt eher der westdeutschen Gesellschaft der sechziger Jahre und ihrer verbreiteten Intoleranz. Das „Punkgebet“ in der Christ-Erlöser-Kathedrale war für jeden gläubigen oder zumindest konservativen Russen die maximal mögliche Provokation. Nicht etwa wegen der Worte „Gottesmutter, vertreibe Putin“, sondern wegen der Tänze vor der Ikonostase, der Schimpfworte an einem religiösen Ort, wegen der erschrocken umherlaufenden älteren Frauen. Hätten die jungen Frauen, so wie bei früheren Aktionen – darunter der Auftritt „Putin hat sich in die Hosen gemacht“ auf dem Roten Platz – einen weniger „heiligen“ Ort gewählt, sie säßen nicht im Gefängnis.

Viele Russen sind zynisch geworden

Umfragen des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts Lewada zeigen, dass sich vor dem Prozess 86 Prozent der Russen für eine Bestrafung der Frauen aussprachen und 37 Prozent sogar für eine Gefängnisstrafe. In den Augen der russischen Bevölkerung hat der Staat mit dem Urteil einigen Provokateuren eine Lektion erteilt, und dies nach Recht und Gesetz. Laut Lewada-Umfragen ist fast die Hälfte aller Russen überzeugt, dass das Gerichtsverfahren objektiv, unvoreingenommen und gerecht verlaufen sei.
Das Ende der Sowjetunion und der Verlust der kommunistischen Ideologie hat in der russischen Gesellschaft ein Wertevakuum hinterlassen, an dem das Land bis heute krankt. Die Gesellschaft ist stark individualisiert, als einzige funktionierende soziale Einheit ist oft nur die Familie übriggeblieben. Viele Russen sind zynisch geworden, vertrauen ihrem Bürgermeister ebenso wenig wie ihrem Nachbarn.
Der orthodoxe Glaube ist dabei für sie der einzige „Anker“, der ihnen Identität stiftet, eine Institution, die die Gesellschaft über alle Einkommens-, Herkunfts- und Bildungsunterschiede zusammenhalten kann. Dass der Staat die Kirche propagandistisch für seine Zwecke nutzt, ist ihnen bewusst, wird von Priestern und einfachen Gläubigen auch kritisiert. Aber auch diese Kritiker hat das Punkgebet von „Pussy Riot“ vor den Kopf gestoßen.

Von Widersprüchen geprägt

Dass derartige Kunstaktionen nicht nur in Russland strafbar sind, mussten am Sonntag drei Pussy-Riot-Unterstützer erkennen, die im Kölner Dom Solidaritätslieder sangen. Sie erhielten eine Anzeige wegen Störung der Religionsausübung (bis zu drei Jahren Freiheitsentzug), Hausfriedensbruch (bis zu einem Jahr Freiheitsentzug) und Verstoß gegen das Versammlungsrecht. Die Rechtspraxis in Deutschland unterscheidet sich allerdings von der russischen: Eine solche Tat wird als Ordnungswidrigkeit gewertet, und die Angeklagten kommen mit Geldstrafen davon. Das Urteil fiel in Russland viel härter aus – viel zu hart.
Deutsche Redaktionen fordern von ihren Moskau-Korrespondenten gerne den „Rundumschlag“, damit das Thema für den Leser leicht verdaulich ist. In diesem Fall hieß das: der Fall „Pussy Riot“ als Zeichen dafür, dass der russische Staat unter Putin III. in die Diktatur abgleitet. So wurde es dutzendfach geschrieben, obwohl die These gewagt ist. Echte Diktaturen wie Nordkorea oder Usbekistan gehen gegen ihre Kritiker mit ganz anderer Härte vor. Prozesse sind dort häufig nicht öffentlich, und Kritiker verschwinden für Jahre hinter Gefängnismauern, ohne dass ihr Schicksal im Westen viel Aufmerksamkeit findet.
Die russische Wirklichkeit war und ist von Widersprüchen geprägt. Ja, Nichtregierungsorganisationen müssen sich seit neuestem als „ausländische Agenten“ bezeichnen, und das Demonstrationsgesetz wurde radikal verschärft. Andererseits wurde im Frühjahr das Parteiengesetz radikal entschärft, lange verbotene Parteien sind nun wieder offiziell registriert worden. Auch die 2005 abgeschafften Direktwahlen der Gouverneure wurden im Januar wieder eingeführt – was als direkte Reaktion des Regimes auf die Winterdemonstrationen interpretiert wurde.

Putin liebt es, die Rolle des bösen Buben zu spielen

Ganz allgemein gesagt: Offene Kritik an Putin bedeutet nicht, dass man dafür ins Gefängnis kommt. Viel eher ist das Gegenteil der Fall. Der Schriftsteller Sachar Prilepin, ein erbitterter Gegner von Putin, beklagte einmal, dass die russische Demokratie so angelegt sei, dass man über sich selbst, das System und seine Führer alles sagen und schreiben könne – das einzige Problem sei, dass das den Vertretern des Regimes völlig schnurz sei.
Der internationale Aufruhr rund um die drei jungen Frauen mag für viele im Westen, die sich an den Protesten beteiligt haben, eine Herzenssache gewesen sein. In Russland selbst jedoch hat die mediale Aufblähung des Verfahrens Präsident Putin nicht nur nicht geschadet, sondern sogar genützt. Wie es der Kunstkurator Andrej Jerofejew, der vor zwei Jahren wegen eines ähnlichen Verfahrens vor Gericht stand, ausgedrückt hat: Putin liebt es, die Rolle des bösen Buben zu spielen. Zudem weiß er aus der Vergangenheit: All die internationalen Proteste gehen an den bestehenden politischen und wirtschaftlichen Beziehungen vorbei wie ein lauer Sommerwind. Dafür ist Russland zu wichtig, als Kunde der deutschen Wirtschaft und unverzichtbarer Rohstofflieferant in Europa, als Vetomacht im UN-Sicherheitsrat.

Sympathie und Verständnis vor allem im Ausland

Nach dem Urteil kamen bekannte Oppositionelle wie der Schriftsteller Boris Akunin und der Anwalt Alexej Nawalny zum Chamowniki-Gericht, um gegen das Verfahren zu demonstrieren. Massenproteste gab es nicht. Die meisten oppositionell gesinnten und gut informierten Russen, und davon gibt es in Moskau Hunderttausende, wollten offenbar nicht für „Pussy Riot“ auf die Straße gehen. Aus ihrer Sicht sind „Pussy Riot“ keine Dissidenten, ihren Aktionen fehlte es an Relevanz. Würde dagegen ein Gericht Nawalny oder Akunin verurteilen – die Reaktion der Bürger wäre ganz anders.
Millionen mögen die Petition an Putin unterschreiben, Madonna mag für „Pussy Riot“ singen, die grüne Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Beck sogar extra zum Prozess nach Moskau kommen – Sympathie und Verständnis wecken solche Aktionen vor allem im Ausland. „Pussy Riot“ hätten „der russischen Protestbewegung ein Gesicht gegeben“, sagt Wersilow. Wunschdenken. Der Protestbewegung hat die Affäre keinen neuen Auftrieb gegeben. Sie hat ihr sogar zutiefst geschadet.
Quelle: F.A.S.

Sonntag, 23. September 2012

EXM: China handelt Öl in Yuan!(seit 06.09.2012)

On Sept. 11, Pastor Lindsey Williams, former minister to the global oil companies during the building of the Alaskan pipeline, announced the most significant event to affect the U.S. dollar since its inception as a currency. For the first time since the 1970's, when Henry Kissenger forged a trade agreement with the Royal house of Saud to sell oil using only U.S. dollars, China announced its intention to bypass the dollar for global oil customers and began selling the commodity using their own currency.
Lindsey Williams: "The most significant day in the history of the American dollar, since its inception, happened on Thursday, Sept. 6. On that day, something took place that is going to affect your life, your family, your dinner table more than you can possibly imagine."
"On Thursday, Sept. 6... just a few days ago, China made the official announcement. China said on that day, our banking system is ready, all of our communication systems are ready, all of the transfer systems are ready, and as of that day, Thursday, Sept. 6, any nation in the world that wishes from this point on, to buy, sell, or trade crude oil, can do using the Chinese currency, not the American dollar. - Interview with Natty Bumpo on the Just Measures Radio network, Sept. 11
This announcement by China is one of the most significant sea changes in the global economic and monetary systems, but was barely reported on due to its announcement taking place during the Democratic convention last week. The ramifications of this new action are vast, and could very well be the catalyst that brings down the dollar as the global reserve currency, and change the entire landscape of how the world purchases energy.
Ironically, since Sept. 6, the U.S. dollar has fallen from 81.467 on the index to today's price of 79.73. While analysts will focus on actions taking place in the Eurozone, and expected easing signals from the Federal Reserve on Thursday regarding the fall of the dollar, it is not coincidence that the dollar began to lose strength on the very day of China's announcement.
Since China is not a natural oil producing nation, the question most people will ask is how will the Asian economic power get enough oil to affect dollar hegemony? That question was also answered by Lindsey Williams when he pointed out a new trade agreement that was signed on Sept. 7 between China and Russia, in which the Russian Federation agreed to sell oil to China in any and all amounts they desired.
Lindsey Williams: "This has never happened in the history of crude oil. Since crude oil became the motivating force behind our (U.S.) entire economy, and everything in our lives revolves around crude oil. And since crude oil became the motivating factor behind our economy... never, ever has crude oil been sold, bought, traded, in any country in the world, without using the American dollar."
"Crude oil is the standard currency of the world. Not the Yen, not the Pound, not the Dollar. More money is transferred around the world in crude oil than in any other product."
"On Friday, Sept. 7, Russia announced, that as of today, we will supply China with all of the crude oil that they need, no matter how much they want... there is no limit. And Russia will not sell or trade this crude oil to China using the American dollar." -Interview with Natty Bumpo on the Just Measures Radio network, Sept. 11
These duo actions by the two most powerful adversaries of the U.S. economy and empire, have now joined in to make a move to attack the primary economic stronghold that keeps America as the most powerful economic superpower. Once the majority of the world begins to bypass the dollar, and purchase oil in other currencies, then the full weight of our debt and diminished manufacturing structure will come crashing down on the American people.
This new agreement between Russia and China also has serious ramifications in regards to Iran, and the rest of the Middle East. No longer will U.S. sanctions against Iran have a measurable affect, as the rogue nation can simply choose to sell its oil to China, and receive Yuan in return, and use that currency to trade for the necessary resources it needs to sustain its economy and nuclear programs.
The world changed last week, and there was nary a word spoken by Wall Street or by politicians who reveled in their own magnificence as this event took place during the party conventions. A major blow was done on Sept. 6 to the American empire, and to the power of the U.S. dollar as the world's reserve currency. And China, along with Russia, are now aiming to become the controllers of energy, and thus, controllers of a new petro-currency.
For more on finance and economics, you can follow Ken Schortgen Jr on Twitter, and listen to the weekly economic roundup segment of the Angel Clark radio show from 6-7p.m. est on Friday evenings.
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