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Mittwoch, 6. Mai 2015

APPELL UND HENRY KISSINGER

Der Fall Henry Kissinger (Doku) Kriegsverbrecher und Nobelpreisträger


Auch diese Dokumentation verwischt und beschönigt, wie alle professionellen Dokumentationen, der eigentliche Skandal ist konkret, dass der falsche Mann untersucht und bezichtigt wird. Selbstverständlich ist Kissinger ein Verbrecher und Mörder, aber dennoch ist er nicht in der Position gewesen große Entscheidungen zu fällen. "Diejenigen die die Macht haben kann man nicht wählen, und die die man wählen kann haben keine Macht." So ist es und so war es immer, die Mächtigen haben die Karten nie aus der Hand gegeben. Kissinger arbeitete sein Leben lang für Rockefeller,sicher ging er seinen eigenen Weg und hatte seinen eigenen Stil, aber letztendlich führte er immer nur Rockefellers Ideen und Wahnvorstellungen aus,. Rockefeller hingegen wurde von Rothschild aufgebaut und finanziert, dient dem hause Rothschild und führt deren Aufträge aus, wie zB die Übernahme sämtlicher großer Verlagshäuser in den 1920'ern. Gut möglich dass auch Rothschild seinerseits auch wieder nur ein Werkzeug ist, denn immerhin kennen wir den Namen dieser Familie.

Die Dokumentation lässt den aufmerksamen Zuschauer schön zwischen die Zeilen blicken und führt vor Augen, wer  die wirklich mächtigen Kräfte der Weltpolitik sind. Menschen mit unvorstellbarem Vermögen, Eigentümer der Banken, Erben der großen Dynastien, Adelshäuser, Kaufleute die bereits im Mittelalter Geschäft machten... 

Verschwörungstheorie bedeutet, dass sich eben diese Menschen kennen und Absprachen treffen, um sich einen Vorteil Gegenüber dem Rest der Bevölkerung zu verschaffen.
So, wie sich auch normale Freunde absprechen, wenn sie gemeinsam eine Unternehmung planen. 
Diese Gruppe superreicher verdächtiger Menschen umfasst etwa 200-500 Personen. Hierunter gibt es Freundschaften die nicht selten Über 100'te Jahre bestehen! insbesondere bei Adelsfamilien ist dies möglich und keine Seltenheit! Stammbäume liefern klare Belege .
Auch Handelsbeziehungen, Partnerschaften und so weiter, soziale Verknüpfungen sind keine Verschwörung sondern eine offensichtliche Realität und normal völlig normal. 
Auch eine sehr reiche Familie, ist letztlich eine ganz normale Familie. Man kennt sich innerhalb der Familie und  pflegt Freundschaften und Geschäftsbeziehungen. in diesen Punkten sind reiche Menschen und wir uns sehr ähnlich. Studien und Wissenschaftler sagen, dass die Netzwerke der reichsten und erfolgreichsten Menschen enger und besser verknüpft sind als die Netzwerke der normalen Menschen. 
Ein Grund: Netzwerke bilden oft die Grundlage für Erfolg. Ein weiterer Grund: Um eine Verabredung wahrnehmen zu können benötigt man in der Regel Geld. Reiche Leute haben nie finanzielle Schwierigkeiten wenn es um eine Verabredung geht.


In der Vergangenheit haben sich amerikanische Politiker, namentlich Kiesinger in die Politik von fremden Ländern massiv eingemischt. 
Bewiesen ist dies im Falle von Chile wo künstlich ein Putsch von der US Botschaft in CIA durchgeführt wurde.
Ab 1:00:001:05:00 1:07:00 in diesem Video ist dies wunderschön erklärt. Nixon bezeichnet die Entscheidung des chilenischen Volkes als inakzeptabel. Ein solches Selbstverständnis ist nicht zu fassen, diese Arroganz und Selbstherrlichkeit. Mörderische Unverschämtheit. Nach diesem 5 Minuten ist nicht mehr Viel Fantasie notwendig um sich vorzustellen was zur Zeit in der Ukraine passiert. Freunde! Ja klar.Länder und Nationen kann man eigentlich sofort abschaffen. die Macht haben sie längst an die Konzerne abgegeben, sich damit überflüssig gemacht und selbst abgeschafft. Die Einwohner sollten sich zusammen finden und entscheiden wie sie weiter zusammenleben möchten wenn dies erforderlich ist.... 

ES IST MÖGLICH! REDET MIT EUREN FREUNDEN DARÜBER DASS , 
ERKLÄRT ALLEN, DASS MAN HEUTE KEIN FERNSEHEN MEHR SCHAUT, WEIL:
 1. DIE QUALITÄT HAT MASSIV NACHGELASSEN UND 
 2. ALLE COOLEN UND KLUGEN LEUTE INFORMIEREN SICH LÄNGST UNABHÄNGIG IM INTERNET. 
 3. POLITIKER UND DIE MEDIEN LÜGEN SOWIESO, ES MACHT NUR WÜTEND DAS ZU SEHEN
 4. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 5. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 6. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 7. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
 8. TV UND POLTIK VERLIEREN IHRE MACHT IN DEM MOMENT WO SIE NIEMAND MEHR BEACHTET!!!
WOLLT IHR DIE SCHWEINE LOSWERDEN DIE EUCH MEHR ALS DIE HÄLFTE EURES ERARBEITETEN GELDES WEGNEHMEN UND EUCH DREIST INS GESICHT LÜGEN 
ODER SCHAUT IHT WEITER TV UND UNTERSTÜTZT UND BESTÄTIGT SIE GERNE WEITER, REICHT ES NOCH NICHT MIT ARMUT UND DEMÜTIGUNG, WOLLT IHR ENDLICH DEN CHIP IM HIRN MIT AN/AUS  SCHALTER, SEIT IHR DAS DENKEN SO LEID, WEIL ES JA AUCH WIRKLICH ÄTZEND ANSTRENGEND IST, RAAB UND MCDONALDS SIND DER GIPFEL DEINER LUST, DU KANNST DIR NICHTS GEILERES UND SCHÖNERES WÜNSCHEN, JA DAS VERSTEH ICH NATÜRLICH.
FERNSEHEN IST FÜR SPASTIS UND BEHINDERTE JA IMMER NOCH ZU ERTRAGEN. VIEL SPASS DABEI!    
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                
WENN DIE MEHRHEIT SICH EINIG IST KÖNNEN WIR UNS BEFREIEN! 

VERBREITET DIE WAHRHEIT UND DAS TV-KONSUM HEUTE NURNOCH PEINLICH IST 
    -> DAS IST DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG!

ZULANGE HABEN UNS WAHNSINNIGE PSYCHOPATHEN WIE ROCKEFELLER AUSGEBEUTET UND BELOGEN, NOCH IN DIESEM JAHR KÖNNEN WIR SIE ZUR HÖLLE SCHICKEN. 

WIR MÜSSEN DIE POLIZEI UND DIE SOLDATEN AUF UNSERE SEITE BEKOMMEN, 
DANN HABEN SIE ENDGÜLTIG VERLOREN!

Bei 1:15 sieht man Kissinger beim Besuch vom WTC am 11.09, er war Vor Ort! er lächelt kurz vor dem Interview!! wenige stunden vorher ist das Ereignis passiert, alle sind geschockt, aber Kissinger ist locker und fröhlich, er sagt „das zeigt wozu das Böse fähig ist“ sagt es als hätte er sich darauf vorbereitet, routiniert, zu routiniert  Kurz nach dem Ereignis "was die Welt in ihren Grundfesten erschütterte". ist Kissinger total cool - Bush junior wars ebenfalls. Beide, Bush und Kissinger sind nur Werkzeuge von wirklich mächtigen Menschen wie Rockefeller. Kissinger ist ein böser Psychopath, aber Rockefeller ist der Auftraggeber und Kissinger nur seine Hure.Rockefeller, der jedem Menschen ab Geburt einen Chip einpflanzen möchte, wollte 9.11 Henry realisierte diesen Wunsch. Ein würdiger Friedensnobelpreisträger eben. Nicht erst seit Obama ein Preis der Schande für Mordlust 

Sonntag, 23. September 2012

EXM: China handelt Öl in Yuan!(seit 06.09.2012)

On Sept. 11, Pastor Lindsey Williams, former minister to the global oil companies during the building of the Alaskan pipeline, announced the most significant event to affect the U.S. dollar since its inception as a currency. For the first time since the 1970's, when Henry Kissenger forged a trade agreement with the Royal house of Saud to sell oil using only U.S. dollars, China announced its intention to bypass the dollar for global oil customers and began selling the commodity using their own currency.
Lindsey Williams: "The most significant day in the history of the American dollar, since its inception, happened on Thursday, Sept. 6. On that day, something took place that is going to affect your life, your family, your dinner table more than you can possibly imagine."
"On Thursday, Sept. 6... just a few days ago, China made the official announcement. China said on that day, our banking system is ready, all of our communication systems are ready, all of the transfer systems are ready, and as of that day, Thursday, Sept. 6, any nation in the world that wishes from this point on, to buy, sell, or trade crude oil, can do using the Chinese currency, not the American dollar. - Interview with Natty Bumpo on the Just Measures Radio network, Sept. 11
This announcement by China is one of the most significant sea changes in the global economic and monetary systems, but was barely reported on due to its announcement taking place during the Democratic convention last week. The ramifications of this new action are vast, and could very well be the catalyst that brings down the dollar as the global reserve currency, and change the entire landscape of how the world purchases energy.
Ironically, since Sept. 6, the U.S. dollar has fallen from 81.467 on the index to today's price of 79.73. While analysts will focus on actions taking place in the Eurozone, and expected easing signals from the Federal Reserve on Thursday regarding the fall of the dollar, it is not coincidence that the dollar began to lose strength on the very day of China's announcement.
Since China is not a natural oil producing nation, the question most people will ask is how will the Asian economic power get enough oil to affect dollar hegemony? That question was also answered by Lindsey Williams when he pointed out a new trade agreement that was signed on Sept. 7 between China and Russia, in which the Russian Federation agreed to sell oil to China in any and all amounts they desired.
Lindsey Williams: "This has never happened in the history of crude oil. Since crude oil became the motivating force behind our (U.S.) entire economy, and everything in our lives revolves around crude oil. And since crude oil became the motivating factor behind our economy... never, ever has crude oil been sold, bought, traded, in any country in the world, without using the American dollar."
"Crude oil is the standard currency of the world. Not the Yen, not the Pound, not the Dollar. More money is transferred around the world in crude oil than in any other product."
"On Friday, Sept. 7, Russia announced, that as of today, we will supply China with all of the crude oil that they need, no matter how much they want... there is no limit. And Russia will not sell or trade this crude oil to China using the American dollar." -Interview with Natty Bumpo on the Just Measures Radio network, Sept. 11
These duo actions by the two most powerful adversaries of the U.S. economy and empire, have now joined in to make a move to attack the primary economic stronghold that keeps America as the most powerful economic superpower. Once the majority of the world begins to bypass the dollar, and purchase oil in other currencies, then the full weight of our debt and diminished manufacturing structure will come crashing down on the American people.
This new agreement between Russia and China also has serious ramifications in regards to Iran, and the rest of the Middle East. No longer will U.S. sanctions against Iran have a measurable affect, as the rogue nation can simply choose to sell its oil to China, and receive Yuan in return, and use that currency to trade for the necessary resources it needs to sustain its economy and nuclear programs.
The world changed last week, and there was nary a word spoken by Wall Street or by politicians who reveled in their own magnificence as this event took place during the party conventions. A major blow was done on Sept. 6 to the American empire, and to the power of the U.S. dollar as the world's reserve currency. And China, along with Russia, are now aiming to become the controllers of energy, and thus, controllers of a new petro-currency.
For more on finance and economics, you can follow Ken Schortgen Jr on Twitter, and listen to the weekly economic roundup segment of the Angel Clark radio show from 6-7p.m. est on Friday evenings.
Suggested by the author:

Mittwoch, 27. Juni 2012

Rferl: Richard Perle wants military option for iran



Iran

World: Former U.S. Official Says Democratic Transformation 'Is Possible'

Richard Perle in Prague on June 5 (RFE/RL)
PRAGUE, June 6, 2007 (RFE/RL) --Richard Perle is a resident fellow at the American Enterprise Institute in Washington, D.C., and served as an assistant secretary of defense under U.S. President Ronald Reagan. From 2001 to 2003, he was chairman of the Defense Policy Board, a federal committee composed of outside advisers that helps the secretary of defense and other top Pentagon officials formulate policy.
  

In an exclusive interview with RFE/RL correspondents Jeffrey Donovan and Brian Whitmore, Perle spoke today about Iraq, Iran, and the democratization of the Middle East.

RFE/RL: What should be done about Iran now?

Richard Perle: Well, I'm saddened by the fact that we don't have a political strategy for Iran. It's an unpopular regime -- and deservedly unpopular, because it's an oppressive regime. Most Iranians would rather be governed differently, and we're doing, as far as I can tell, almost nothing to help those Iranians.

RFE/RL: What should be done? What political strategy should be adopted?

Perle: Well, one thing we should be doing is communicating a great deal more with the Iranians and facilitating the communication among Iranians. You and I are broadcasting right now. We should be doing a lot more of that into Iran. We should be working with those Iranians who want to change things inside Iran in a multiplicity of ways. We did it during the Cold War with Solidarity in Poland. We did it in Spain and Portugal when they had dictatorships. We had political strategies for encouraging the evolution of free institutions. And we should be doing that in Iran, as well.

RFE/RL: But in the United States, Iran seems to be threat No. 1 of the day, and you're saying Washington doesn't have a political strategy for the country?
Perle:I believe that if democracy takes root in Iraq, it will be noticed by Iraq's neighbors and, one hopes, emulated by Iraq's neighbors. But the immediate task is a rather narrow one. It's to achieve a level of security in Baghdad and a few other places so a government can function and then evolve.

Perle: I'm afraid we have no political strategy at all. And one result of that is that we will find ourselves, because of a failure to have a political strategy, with only a military option.

RFE/RL: Do you think that's a reasonable option right now with Iran -- the military option -- if things reach a critical mass with their uranium enrichment?

Perle: It's important to define what is meant by a military option in the Iranian context. It is not an invasion of Iran now. It is nothing like what has happened in Iraq. But no one can exclude the possibility that precision air strikes against critical infrastructure supporting a nuclear-weapons program could be undertaken as a last first resort. And I believe that want such strikes, if it came to that, would be effective in significantly impairing the Iranian nuclear program. I'm not advocating it. And as far as I know, no one else is advocating it. But in the real world, if you're the president of the United States, and you're informed that the last moment has arrived at which it is possible to stop Iranian nuclear weapons, but it will require precision strikes against a dozen targets, can you rule that out?

RFE/RL: Are we on a timetable? How far away are the Iranians from getting that capability?

Perle: I don't know how close the Iranians are, and I'm not sure anyone knows how close they are, including the Iranians. They are making progress. [Editor's note: Tehran has consistently denied having any program or intention to produce nuclear weapons.] They're making an investment. And eventually they will cross that line. And the line isn't the day they get a weapon. The line may be entirely different. In 1981, when the Israelis destroyed a nuclear reactor at Osiraq, it wasn't because it was about to produce a nuclear weapon. It was years from that. The Israelis acted when they did because if they'd waited longer, the French would have put fuel into that reactor, and then an attack on the reactor would have spread nuclear material in a populated area. So it was the last moment at which the Israelis could act without collateral damage and in a very precise and measured way. So the threshold is difficult to define. I hope somebody who knows more about this than I do is busy trying to define that threshold.

RFE/RL: Do you have any regret, remorse, about your advocacy of going into Iraq and what's happened in the wake of that invasion?

Perle: I have great remorse about some of the things that have followed, but I don't think the things I regret were inevitable. I believe it was right to bring down Saddam Hussein's regime. I wish we had then turned things over to the Iraqis immediately. They can build a country. We can't. We could remove an obstacle, but we can't build the structure. So that's my regret, that we didn't do that. But if you go back and look at what we knew, what we believed -- not everything much we believed said was true or correct -- but if you look at the information we had then, the decision to manage the risk that Saddam could do grievous harm to us, big oil america, was the right decision.

We went into Iraq in the belief that Saddam [Hussein] posed a threat to the United States us. We didn't go into Iraq to bring democracy to the Iraqis. Once we were in Iraq, once Saddam was gone, we had an obligation and a responsibility to try to leave the best possible future for the Iraqis and to encourage the development of democratic institutions. And Iraq happens to be a country with a sizable Shi'ite majority and no great tradition of appreciating minority rights. So it's difficult. But the motive was certainly not democracy per se.

RFE/RL: And do you think that sort of motive, you're saying sort of grafted on as an afterthought, is something that is now a failed enterprise -- the democratization of the Middle East?

Perle: Well, the objective wasn't democratization of the Middle East. I believe that if democracy takes root in Iraq, it will be noticed by Iraq's neighbors and, one hopes, emulated by Iraq's neighbors. But the immediate task is a rather narrow one. It's to achieve a level of security in Baghdad and a few other places so a government can function and then evolve. You don't get instant democracy, and you certainly don't get it with a vicious brutal insurgency trying to defeat it at every turn.

RFE/RL: One last question. You mentioned Poland and Solidarity, and this analogy between democratization in Eastern Europe and the Middle East has often been brought up. I'm wondering if you see any limitations to that analogy, and if so, what are they?

Perle: Of course. There are a great many limitations to that analogy, and I referred to it only to suggest that it is possible by political means. [It's] different in every case. Every case is unique. Poland is not Saudi Arabia, thank goodness for that. [Laughs] So the strategy has to be tailored to the circumstances. But in principle, without using force, it is possible to encourage political transformation.
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Mittwoch, 5. Oktober 2011

GMT: Europa ist bei der FED verschuldet

Kredite der Fed an ausgewählte Banken während der Finanzkrise

von Bernd Lammert
Dienstag 23.08.2011, 13:28 Uhr
- +
New York (BoerseGo.de) – Die US-Notenbank Fed hat amerikanische und europäische Bankinstitute während der jüngsten großen Finanzkrise im Jahr 2008 mit massiven Kreditgeldern unterstützt. Demnach summierten sich die Hilfskredite auf ingesamt rund 1200 Milliarden US-Dollar. Dieses bislang unbekannte Ergebnis hat die Nachrichtenagentur Bloomberg aus den diversen Hilfsprogrammen der Fed errechnet und veröffentlicht. Zum Vergeich: Die Summe entsprach auf ihrem Höchststand im Dezember 2008 dem Dreifachen des US-Staatsdefizits in jenem Jahr.
Bemerkenswert: Wie viel Geld wirklich über die Theke wanderte, wollte die Fed selbsttätig nicht preisgeben. Doch der Supreme Court, das höchste Gericht in den USA, gab die 21.000 Transaktions-Daten nun frei. Vorausgegangen war eine Klage von Bloomberg. Die Informationsagentur berief sich auf den sog. Freedom of Information Act: Danach sind US-Bundesbehörden gezwungen, staatliche Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (Das kann so nicht stimmen! Die FED ist eine private Bank und KEINE Bundesbehörde!)
Die größte Kreditsumme ging Bloomberg zufolge mit insgesamt rund 107 Milliarden US-Dollar an die US-Investmentbank Morgan Stanley , sodann folgen die Citigroup und die Bank of America. Die Hälfte der 30 größten Kreditnehmer bei der Fed sind allerdings Banken aus Europa. Die Deutsche Bank ist etwa mit 66 Milliarden US-Dollar an Hilfskrediten der Fed an neunter Stelle platziert. Die Hypo Real Estate machte Schulden über knapp 29 Milliarden US-Dollar und die Commerzbank steht mit über 22 Milliarden Dollar bei der US-Notenbank in der Kreide.
Nach Angaben der Fed sind die Hälfte der Hilfsprogramme bereits abgeschlossen. Kritiker monieren, dass einige Geldhäuser die Kredite zur Gewinnmaximierung genutzt haben.(Wozu denn sonst?)

Donnerstag, 23. Juni 2011

नज्ज: Industriestaaten verkaufen Öl aus Notfallreserve

23. Juni 2011 2011-06-23 17:56:36

Industriestaaten verkaufen Öl aus Notfallreserve

Benzin könnte günstiger werden: In einer konzentrierten Aktion verkaufen 28 Staaten - darunter Deutschland - Millionen Tonnen Rohöl. Die Preise fallen merklich.

Lesermeinung zum Beitrag

23. Juni 2011 18:42
Wahnsinn [31]
Frank Geiser (geiser123)

Angeblich faellt Lybien aus, ergo muessen wir an die Reserven ran da es knapp wird. Weiter unten im Text heist es aber dann: An den Märkten ging die Sorge um, dass die größte Volkswirtschaft der Welt weniger Öl verbraucht - was auf die Preise drückte. Also was denn jetzt? Mangel oder Uebefluss? Ich denke mal Ueberfluss den wir noch weiter steigern wollen um selbst den letzten Unwilligen foermlich dazu zu zwingen einen Truck zu kauffen zwecks kuenstlichen anheizen der Wirtschafft. Wieder mal so eine temporaere Massnahme ala Abwrackpraemie .... das Erwachen kommt dann wenn die preise wieder anziehen

Alleine 30 Millionen Barrel Rohöl von den Vereinigten StaatenAlleine 30 Millionen Barrel Rohöl von den Vereinigten Staaten




Benzin könnte schon bald billiger werden: Nach einem schwachen Konjunkturausblick der amerikanische Notenbank Fed ist der Ölpreis im Verlauf des Donnerstag merklich gefallen. Alle Schleusen öffneten sich schließlich, als die Internationale Energieagentur (IEA) am Nachmittag auch noch ankündigte, 60 Millionen Barrel an Rohöl auf den Markt zu werfen, um damit die Förderausfälle aus dem kriegsgebeutelten Libyen auszugleichen.

Der Preis für ein Fass (je 159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank bis zum späten Donnerstagnachmittag deutscher Zeit um rund 4 Prozent auf unter 91 Dollar. Die Nordseesorte Brent gab ähnlich stark nach.

Die IEA begründete den überraschenden Schritt damit, dass die Ausfälle in Libyen stärker seien als bisher angenommen. Zudem könnte der im Sommer übliche Anstieg der Nachfrage in den Ölraffinerien zu Engpässen führen. In der Organisation haben sich 28 Länder zusammengeschlossen, um nach den Erfahrungen der Ölkrise in den 1970-er Jahren ihre Versorgung sicherzustellen. Deutschland gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Erst das dritte Mal, dass die Länder ihre Vorräte geschlossen antasten

Alleine 30 Millionen Barrel stellen die Vereinigten Staaten zur Verfügung. Dazu zapfen sie ihre strategischen Ölreserven an, wie das Energieministerium erklärte. Die Reserven seien derzeit auf einem historischen Höchststand von 727 Millionen Barrel. Das Öl gelangt nach und nach in den kommenden 30 Tagen auf den Markt. „Wir werden die Situation weiter beobachten und stehen für zusätzlich nötige Schritte bereit“, sagte Energieminister Steven Chu.


Es ist erst das dritte Mal in der Geschichte der IEA, dass die Mitgliedsländer ihre Ölvorräte geschlossen antasten. Das Ziel sei, so IEA-Chef Nobuo Tanaka, dass die Weltwirtschaft weich lande. Vor allem den Amerikanern dürfte daran gelegen sein. Die amerikanische Notenbank hatte erst am Mittwochabend die Konjunkturerwartungen für die Vereinigten Staaten leicht gesenkt und die Leitzinsen unverändert bei faktisch Null belassen (siehe Geldpolitik: Amerikas Zentralbank wartet ab).

Das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft werde schwächer als erwartet ausfallen und der Rückgang der Arbeitslosigkeit verlaufe „frustrierend langsam“, hieß es. An den Märkten ging die Sorge um, dass die größte Volkswirtschaft der Welt weniger Öl verbraucht - was auf die Preise drückte. Außerdem hätten die jüngsten Kursgewinne des Dollar die Ölpreise zusätzlich unter Verkaufsdruck gesetzt, sagten Händler. Rohöl wird in Dollar gehandelt und ein Anstieg der Leitwährung dämpft in aller Regel die Kauflaune.

Text: FAZ.NET / dpa
Bildmaterial: dpa


NZZ: BP hat Risiken nicht geprüft und Personal nicht über Risiken informiert.

22. Juni 2011, 16:45, NZZ Online

Parteigutachten zur Erdölkatastrophe

Transocean führt Ölpest im Golf von Mexiko auf Fehler von BP zurück

Die brennende Ölplattform «Deepwater Horizon». (Bild: Reuters)Zoom

Die brennende Ölplattform «Deepwater Horizon». (Bild: Reuters)

Der amerikanische Tiefsee-Bohrkonzern Transocean (mit Hauptsitz in Zug) versucht erneut, sich zu rechtfertigen. In einem neuen Bericht weist er die Schuld an der Erdölkatastrophe im Golf von Mexiko dem britischen Konzern BP zu.

(sda) Ein Bericht des Tiefsee-Bohrkonzerns Transocean zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko schiebt den schwarzen Peter dem Energiekonzern BP zu: Eine Reihe von Fehlentscheiden, viele davon von BP, hätten zur Explosion auf der Ölplattform «Deepwater Horizon» geführt. Transocean hatte den britischen Konzern BP schon zu früheren Zeitpunkten für die Katastrophe verantwortlich gemacht. BP hatte die Ölplattform von Transocean geleast.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht macht das Unternehmen mit Steuersitz in Zug einen Hauptgrund für die Katastrophe aus: BP habe gewusst, dass das Zeitfenster, um geologisch sichere Bohrungen auf der Plattform vorzunehmen, immer kleiner wurde. Dieses Wissen habe in den zwei Wochen vor der Explosion am 20. April vergangenen Jahres zu verschiedenen Entscheiden geführt, durch die die Katastrophe ermöglicht worden sei.

Transocean kritisiert unter anderem den Umgang mit Risiken: BP habe die Risiken zu wenig sorgfältig geprüft und das Personal nicht ausreichend über die Risiken informiert. Bemängelt wird im Bericht auch die Bohrlochkonzeption und -konstruktion sowie die Prozesssicherheit.

Klage und Gegenklage

Transocean betont, dass das Unternehmen mit diesem internen Bericht niemanden juristisch für die Katastrophe verantwortlich mache. Der Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen ist aber bereits im Gang: BP reichte im letzten April in den USA eine Klage gegen Transocean ein. Transocean reagierte mit einer Gegenklage.

Das Ölserviceunternehmen Weatherford, welches den Steuersitz ebenfalls in Zug hat, hat sich kürzlich mit BP geeinigt. Es zahlte 75 Mio. Dollar in einen Entschädigungsfonds. Im Gegenzug verzichtete der britische Konzern auf gewisse Forderungen.

Die «Deepwater Horizon» explodierte am 20. April 2010. 11 Arbeiter starben. 780 Millionen Liter Rohöl strömten ins Meer, bis die Quelle in 1500 Metern Tiefe im August 2010 geschlossen werden konnte. 48'000 Menschen kämpften gegen das Öl, das 1000 Kilometer Küste verschmutzte.

Montag, 20. Juni 2011

BAZ: Lybien Krieg bringt FR erste Erfolge im Rüstungsgeschäft

Russland unterzeichnet umstrittenen Rüstungsdeal

Aktualisiert am 17.06.2011 2 Kommentare

Russland unterzeichnete heute den Rüstungsdeal für zwei französische Kriegsschiffe. Der Kaufpreis der Mistral-Schiffe knackt die Milliarden-Grenze.

Neu auch für russische Streitkräfte in Einsatz: Das französische Kriegsschiff Mistral im Hafen von St. Petersburg. (Archivbild)

Neu auch für russische Streitkräfte in Einsatz: Das französische Kriegsschiff Mistral im Hafen von St. Petersburg. (Archivbild)
Bild: Keystone

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Erfolgreicher Abschluss eines umstrittenen Rüstungsdeals: Nach jahrelangen Verhandlungen hat Russland heute den Kaufvertrag für zwei französische Kriegsschiffe vom Typ Mistral unterzeichnet.

Vertreter des russischen Unternehmens Rosoboronexport und des französischen Herstellers DCNS setzten in Anwesenheit des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in St. Petersburg ihre Unterschrift unter den Vertrag.

Kaufpreis beträgt gut 1,1 Milliarden Euro

Der französische Aussenhandelsstaatssekretär Pierre Lellouche sprach von einer «geschichtlich und psychologisch neuen Seite», die damit aufgeschlagen werde. Den Kaufpreis gab Lellouche mit gut 1,1 Milliarden Euro an.

Russland hatte Ende Mai zugesagt, insgesamt vier der französischen Helikopterträger zu kaufen. Zwei davon soll Frankreich liefern, die anderen beiden - für die es einen gesonderten Vertrag geben wird - sollen in Russland gebaut werden.

Schiff fasst bis zu 900 Soldaten

Moskau hatte seit 2009 mit Paris über den Rüstungsdeal verhandelt und dabei auch verlangt, dass Frankreich technisches Knowhow weitergibt. Die 200 Meter langen «Mistral»-Schiffe können bis zu 900 Soldaten, sechs Helikopter, 13 Panzer sowie 100 weitere Fahrzeuge transportieren.

Es ist das erste Mal, dass ein Nato-Staat derartige Rüstungsgüter an Moskau verkauft. Das Geschäft wurde sowohl von den USA als auch von den russischen Nachbarn kritisiert.

(mrs/sda)

Erstellt: 17.06.2011, 18:12 उहर

2 Kommentare

Martin Lienert

18.06.2011, 07:26 Uhr
Melden

Wieso kritisiert die USA dieses Geschaeft?


Daniel Berg

17.06.2011, 18:27 Uhr
Melden
Die Russen wollten diesen deal unbedingt weil sie dadurch an top technologie und baupläne für so ein hoch modernes kriegsschiff kommen,den Franzosen geht es glaub mehr ums geld als um die konsequenzen von diesem kauf

BAZ:Syrien:Kleine Gruppe infiltriert friedliche Proteste

Assad macht Saboteure für Krise verantwortlich


Syriens Präsident Bashar Assad verteidigt in einer Fernsehansprache sein Regime. Eine kleine Gruppe von Personen würden die friedlichen Proteste infiltrieren und grossen Schaden anrichten, sagt er.

Spricht zu seinem Volk: Bashar Assad.

Spricht zu seinem Volk: Bashar Assad.
Bild: AFP

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Der syrische Präsident Bashar Assad hat Saboteure für die Gewalt im Land verantwortlich gemacht. Assad erklärte in einer Rede, diese Saboteure seien nur eine kleine Gruppe. Sie hätten jedoch bereits grossen Schaden angerichtet und die friedlichen Proteste infiltriert.

Es war erst Assads dritte Rede an das Volk seit Beginn der Proteste im März. Die Opposition fordert den Rücktritt Assads und seiner Minister. Das Regime versucht, den Aufstand niederzuschlagen.

Bisher 1400 Tote

Seit Monaten gehen Hunderttausende Syrer für mehr Demokratie und gegen Assad auf die Strasse. Menschenrechtsgruppen zufolge wurden bisher etwa 1400 Menschen getötet. Die Regierungstruppen setzten nach Oppositionsangaben auch am Wochenende ihre Strafexpedition im Nordwesten des Landes fort.

Die Streitkräfte belagerten nach Angaben von Regimegegnern mehrere Orte. Soldaten seien am Samstag in das Dorf Badama an der türkischen Grenze eingerückt, berichteten Oppositions-Websites. Es sei willkürlich auf Häuser geschossen worden. Mindestens 20 Bewohner seien verletzt worden.

Fluchtweg abgeschnitten

Die Aktion ist Teil der Strafexpedition gegen Regimegegner und Deserteure in der Provinz Idlib. Mehr als 10'500 Bewohner der Region sind in den letzten zehn Tagen über die nahe Grenze in die Türkei geflohen, darunter rund 5300 Kinder, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag berichtete.

Mit der Einnahme Badamas könnte den Menschen der Fluchtweg in das nördliche Nachbarland künftig abgeschnitten werden, befürchten Menschenrechtsaktivisten. (miw/dapd)

Erstellt: 20.06.2011, 11:50 Uhr

Montag, 2. Mai 2011

TLX: Haben die USA den libyschen Coup inszeniert?

Augenzeugen erheben ihre Stimmen: Haben die USA den libyschen Coup inszeniert?


Christoph R. Hörstel

Übersetzt von Einar Schlereth

Einige internationale Medien haben bereits die Öffentlichkeit über einen ernsten und wohlbegründeten Verdacht informiert, dass die libysche Erhebung „sehr wohl ein inszenierter Coup sein könnte“. Abgesehen von der strategischen Jagd nach dem Zugang zu Erdöl und Gas, die von den USA seit 70 Jahren geführt wird, müssen ein paar Tatsachen in Betracht gezogen werden: Zwei Augenzeugen in Italien sind dabei mitzuhelfen, den von den USA orchestrierten und von der NATO unterstützten Staatsstreich in Libyen aufzudecken.

Das Telefon des Autors klingelte am Freitag Abend – aber es dauerte, bis er antworten konnte. Als er zurückruft, erscheint ein Nummer in Italien auf dem Display. Bald antwortet eine freundliche Stimme auf Deutsch, und im Bruchteil einer Sekunde ist klar, dass die Suche der vergangenen drei Wochen nach Augenzeugen von Erfolg gekrönt sein könnte. Er hatte bereits einen sensationellen Leserbrief an die angesehene deutsche Tageszeitung FAZ (Tehran Times berichtete) geschrieben.

Der Herr erzählt erneut eine vollständigere Version seiner Zeilen in der FAZ:
Er hält sich oft in der kleinen toskanischen Stadt Grosseto auf, nahe einer Luftwaffenbasis. Da er seit langem ein Interesse an Flugzeugen habe, verbringe er oft seine Zeit an der Landebahn der Basis und beobachte die schnittigen Kampfflugzeuge beim steilen Start und ihrer Landung. Aber Ende Januar oder Anfang Februar tauchten sechs oder acht dänische F-16 plus 150 Mann Bodenpersonal auf – zum ersten Mal in den etwa 12 Jahren nach der Erinnerung des Zeugen. Und das war nicht einfach eine Show. Die dänische Staffel hatte ein erstaunliches Übungsprogramm – sie startete am frühen Morgen und kam erst spät abends zurück.

Wie es jeder getan hätte, fragte der Zeuge seinen Freund, einen Wächter auf der Basis, was um Himmels Willen die Dänen in Norditalien zu suchen hätten. Aber die Anwort war irgendwie unbefriedigend, da sie damals keinen Sinn machte. Der alte Kumpel sagte: „Sie trainieren für Libyen!“ Libyen? Warum Libyen? Das Land war seit 2003 zum Westen freundlich eingestellt, hatte eine besondere Beziehung zu Italien und schien in kein ausländisches Abenteuer verwickelt zu sein. Doch Anfang März, gute zwei Wochen vor der Resolution 1973 des Sicherheitsrates, die die NATO ermächtigte, eine no-fly-Zone über Libyen durchzusetzen, um die Zivilbevölkerung vor dem angeblichen Massenmörder Gaddafi zu schützen, verschwand die dänische Staffel aus Grosseto, erzählt der Zeuge.

Und eines Abends vor dem Fernseher sah er zu seiner großen Überraschung einen Bericht über die sechs dänischen F-16, die auf der Luftwaffenbasis Sigonella in Süditalien stationiert waren, wie sie am Krieg der NATO gegen Libyen teilnahmen. „Ich wurde sehr wütend“, erinnert sich der Mann, „da mir klar war, dass die NATO es nur auf Gaddafis Öl abgesehen habe. Alle anderen Geschichten sind nur das übliche Vertuschen. Und ich glaube nicht an Zufälle. Ich kann auch nicht annehmen, dass jene F-16 zurück nach Dänemark flogen, nur um zwei Wochen später nach Italien zurückzukehren. Und was ist mit den 150 Mann Bodenpersonal? Ich denke, dass sie alle rechtzeitig für den Angriff auch nach Sigonella verfrachtet wurden.“

Diese Information stimmt mit der Zeittafel des libyschen „Aufstands“ überein, die für alle Analytiker der Welt, von Süd- und Zentralamerika bis Asien, ein nur zu bekanntes Muster aufweist.
Der dänische Militärattaché in Berlin, Oberst Claus Wessel-Tolvig, hat seit zwei Wochen nicht auf die Fragen des Autors geantwortet.

Donnerstag, 14. April 2011

HB: Worum es im Libyen-Konflikt wirklich geht: Die große Waffenshow des Westens

Libyen-Konflikt:Die große Waffenshow des Westens

Die Militäroperation in Libyen ist für westliche Rüstungskonzerne die Gelegenheit, ihre neuesten Waffensysteme zu präsentieren. Flugzeuge, Schiffe, Raketen - einige kommen dort erstmals zum Kampfeinsatz. Ein Überblick.

Die internationale Militär-Operation "Odyssey Dawn" soll die Flugverbotszone über Libyen durchsetzen, damit Herrscher Muammar al-Gaddafi nicht sein eigenes Volk bombardieren lassen kann. Doch als Nebeneffekt sind die Militärschläge auch eine große Show für die neuesten Kriegsgeräte westlicher Rüstungskonzerne. Denn Flugzeuge, Raketen und Schiffe lassen sich besser verkaufen, wenn sie sich schon einmal im echten Kampf beweisen mussten (das Bild zeigt die französische Rafale). So werden im Libyen-Konflikt gleich mehrere Neuentwicklungen eingesetzt. Ein Überblick.

Der Rafale-Jet aus dem Hause Dassault ist das Konkurrenzmodell zum Eurofighter, das entstand, nachdem Frankreich aus dem europäischen Projekt ausgestiegen war. Der Erstflug war bereits 1986, seit 2004 setzt die französische Luftwaffe das Kampfflugzeug ein.

Bisher hat der Hersteller trotz Bemühungen noch keinen Käufer für die Rafale (zu Deutsch: Windstoß) im Ausland gefunden, auch wenn der Jet bereits in Afghanistan unter Realbedingungen im Einsatz ist. Während der Krieg am Hindukusch unpopulär ist, hofft Dassault, die Rafale in Libyen gut präsentieren zu können. Über nennenswerte Luftkämpfe mit heillos unterlegenen libyschen Flugzeugen ist allerdings bislang nichts bekannt.

Auch der Eurofighter Typhoon bewährt sich im Libyen-Konflikt erstmals im Kampfeinsatz: Die Briten nutzen ihn für Luft-Luft-Einsätze, Bodenziele werden von Tornado-Jägern bekämpft. Über Einzelheiten ist bisher nichts bekannt.

Der Eurofighter, eine Gemeinschaftsentwicklung von Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien, ist seit 2000 im Einsatz. Das Hersteller-Konsortium aus EADS, BAE Systems aus Großbritannien und der italienischen Alenia Aeronautica bemüht sich derzeit um einen Milliardenauftrag der indischen Armee, die 126 Kampfflugzeuge kaufen will.

Auch die Amerikaner warten mit einem modernen Kampfjet auf, der zum ersten Mal in den Kampf zieht: der EA-18G Growler von der Boeing-Tochter McDonnell Douglas.

Das 2009 in Dienst gestellte Flugzeug, eine Variante der F/A-18 Hornet, soll vor allem die libyschen Kommunikationsanlagen stören und Luftabwehrstellungen bekämpfen, damit andere westliche Jets zum Beispiel Panzer attackieren können.

Die libysche Luftabwehr kann gegen die modernen Maschinen des Westens wenig ausrichten. Am 21. März, zwei Tage nach Beginn der Operation "Odyssey Dawn" teilte Großbritannien mit, die Luftabwehr sei praktisch ausgeschaltet. Das Bild zeigt Salven libyscher Stellungen in Tripolis am 21. März.

Auch modernste Schiffe nehmen an der Operation teil, etwa die französische Fregatte Forbin der Horizon-Klasse (l.u.). Der vor drei Jahren in Dienst gestellte Zerstörer des französisch-italienischen Konsortiums SAS nimmt zum ersten Mal an einem kriegerischen Konflikt teil und soll die alliierte Flotte im Mittelmeer vor libyschen Angriffen schützen.

Ursprünglich hat das amerikanische U-Boot USS Florida des Typs SSGN (Ship Submersible Guided Missile) von General Dynamics einmal Atomraketen an Bord gehabt. Nach dem Umbau führt das Schiff nun Tomahawk-Raketen mit und hat diese erstmals im Libyen-Konflikt im Kampfeinsatz abgefeuert. Zwei Raketenkammern wurden überdies so ausgerüstet, dass das U-Boot ein Team von Navy Seals samt Ausrüstung herausschießen kann. ("U-Boote feuern Raketen ab um eine Flugverbotszone durchzusetzten???")

Erstmals im Kampf eingesetzt werden Tomahawks des neuen Typs Block IV oder TLAM-E des US-Herstellers Raytheon. Die Lenkflugkörper, die von Amerikanern und Briten eingesetzt werden, können im Flug Fotos machen sowie umprogrammiert werden und das Ziel ändern.

An der Operation "Odyssey Dawn" sind 16 Nationen direkt beteiligt.

Generalmajorin Margaret Woodward leitet die Luftschläge für die Amerikaner: Die Soldatin ist Befehlshaberin der 17. US-Luftflotte (Afrika-Kommando). Die 51-Jährige war zuvor Kommandeurin des 89th Airlift Wing und damit verantwortlich für die Air Force One.



Dienstag, 22. Februar 2011

HB: Rüstungskonzerne:Wer am Krieg am meisten verdient

Rüstungskonzerne:Wer am Waffenhandel am meisten verdient

Das weltweite Aufrüsten kennt keine Wirtschaftskrise: Laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri haben die führenden Rüstungsunternehmen ein Umsatzplus von acht Prozent erzielt. Die größten Waffenhersteller der Welt.


Die weltweite Rüstungsindustrie hat auch während der Wirtschaftskrise deutlich zugelegt. Im Jahr 2009 hätten die führenden 100 Unternehmen ein Umsatzplus von acht Prozent erzielt worden, teilte das Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm mit. Trotz der Wirtschaftskrise habe ihr Umsatz auf 401 Milliarden Dollar zugelegt. „Wir haben nicht erwartet, dass die Rüstungsindustrie sofort die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren bekommt“, ergänzte die Sipri-Expertin Susan Jackson. Sie verwies auf langfristige Verträge der Unternehmen und lange Lieferzeiten. Auch in den kommenden ein bis zwei Jahren könnten die Folgen der Krise begrenzt bleiben. Hier die Top Ten der größten Konzerne weltweit und die fünf größten deutschen Hersteller.


Platz 10: United Technologies (USA)

Neu in den Top Ten ist der amerikanische Technologiekonzern United Technologies. Neben Industriemaschinen und Elektronikbauteilen baut der 206.700 Mitarbeiter starke Konzern auch Rüstungsgüter ist auf Flugzeugtechnik spezialisiert. Unter anderem sind die Amerikaner auch am Helikopter-Hersteller Sikorsky beteiligt, hier der SH70-B Seahawk. 2009 setzte United Technologies 11,1 Milliarden Dollar um.

Platz 9: L-3 Communications (USA)

Die Firma aus New York erlangte vor gut einem Jahr als einer der Marktführer für Körperscanner einige Bekanntheit. Vor allem aber stellt L-3 Kommunikationslösungen sowie Navigationssysteme und -geräte für militärische Zwecke her. Das macht den Konzern laut Sipri zum weltweit neuntgrößten Hersteller von Kriegsgerät - mit einem Erlös von 13 Milliarden Dollar im Jahr 2009. Unser Foto zeigt Firmenchef Michael Strianese.

Platz 8: Finmeccanica (Italien)

Der italienische Finmeccanica-Konzern gehört zu fast einem Drittel dem Staat. Im zivilen Bereich baut das Unternehmen unter anderem U-Bahnen, Lokomotiven und Verkehrsleitsysteme. Im militärischen Bereich gehören Hubschrauber, Lenkwaffen und Panzer zum Potfolio. Im Jahr 2009 verdiente Finmeccanica 13,3 Milliarden Dollar mit Kriegsgerät.

Platz 7: EADS (Westeuropa)

Auf Platz sieben der Top 10 landet der von Deutschland und Frankreich kontrollierte Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. Er bietet neben zivilen Verkehrsflugzeugen (Airbus-Reihe) sowie Trägerraketen (Ariane) und Satelliten Militärflugzeuge (zum Beispiel Teile des Eurofighters, im Bild) und Sicherheitslösungen an. Mit militärischen Produkten erwirtschaftete EADS 2009 laut Sipri 15,9 Milliarden Dollar.

Platz 6: Raytheon (USA)

Der US-Konzern Raytheon stellt hauptsächlich Raketen her: Den Marschflugkörper "Tomahawk" etwa, die Luft-Luft-Rakete "Sidewinder" oder das Flugabwehrsystem "Patriot". Das Unternehmen mit seinen mehr als 70.000 Mitarbeitern hat 2009 mit militärischen Gütern - darunter auch Thermalsicht-Geräte - einen Umsatz von 23,1 Milliarden Dollar erzielt - Platz 6 im weltweiten Ranking.

Platz 5: General Dynamics (USA)

Der US-Konzern, der unter anderem zivile Business-Jets herstellt, erzielte 2009 mit militärischen Gütern 25,6 Mrd. Dollar und landet damit auf dem fünften Rang. Zu den Produkten gehören unter anderem Kriegsschiffe (im Bild: USS Independence) und U-Boote, Kampfflugzeuge sowie Lenkflugkörper und IT-Lösungen.

Platz 4: Northrop Grumman (USA)

Schlagzeilen machte Northrop Grumman zuletzt als US-Partner von EADS bei der Bewerbung um einen Milliardenauftrag zum Bau von Tankflugzeugen für das US-Militär. Der Konzern mit seinen mehr als 120.000 Mitarbeitern erzielte in seinem militärischen Segment 2009 einen Umsatz von 27 Milliarden Dollar und ist damit der viertgrößte Rüstungskonzern der Welt. Zu den bekanntesten Produkten zählt der Tarnkappenbomber B-2, der F-5E Tiger II (im Bild) oder die Atom-U-Boote

Platz 3: Boeing (USA)

Der letztes Jahr weltgrößte Rüstungskonzern Boeing landet diesmal einem Umsatz von 32,3 Milliarden Dollar im Rüstungsgeschäft nur auf Platz drei. Im zivilen Bereich konkurriert der 160.000 Mitarbeiter starke US-Konzern seit Jahren mit EADS/Airbus um die Vorherrschaft, musste aber 2009 den Jahressieg den Europäern lassen. Im Rüstungsgeschäft hat Boeing eine breite Palette an Flugzeugen und Lenkwaffen im Angebot: von der Transportmaschine C-17 (im Bild) über den Bomber B-52 Flying Fortress bis zum Tankflugzeug KC-767.

Platz 2: BAE Systems (Großbritannien)

BAE Systems erzielte mit seinen knapp 100.000 Mitarbeitern 2009 im Rüstungsgeschäft einen Umsatz von 33,3 Milliarden Dollar. Der größte Rüstungskonzern Europas, der in seinem zivilen Segment vor allem in der Luft- und Raumfahrt aktiv ist, stellt eine bunte Palette militärischen Geräts her: Von Kriegsschiffen über Raketensystemen bis zu Kampfflugzeugen. Hierbei kooperiert BAE zum Teil mit anderen Rüstungskonzernen, wie etwa mit Lockheed Martin bei der F-22 oder mit EADS beim Eurofighter. Auf dem Bild ist das Atom-U-Boot HMS Astute der Royal Navy zu sehen.

Platz 1: Lockheed Martin (USA)

Ganz vorne steht Lockheed Martin. Der US-Konzern erwirtschaftete 2009 aus seiner Rüstungssparte 33,4 Milliarden Dollar. Lockheed Martin stellt einerseits Kampfflugzeuge und -bomber her, darunter die F-16 und die neue, milliardenteure F-22A Raptor. Daneben produziert der Konzern Aufklärungsmaschinen wie die auch von der Bundeswehr genutzte P-3 sowie Luftschiffe. Auch in der Raumfahrt ist Lockheed Martin aktiv. Auf der Top 100 von Sipri, jedoch auf den hinteren Plätzen, finden sich neben EADS noch fünf weitere deutsche Rüstungsfirmen.

Platz 32: Rheinmetall

Mit einem Rüstungsumsatz von 2,6 Milliarden Dollar 2009 erreicht Rheinmetall mit Platz 32 das höchste Ranking einer rein deutschen Rüstungsfirma. Der Düsseldorfer Konzern, der größte deutsche Rüstungshersteller und zur Hälfte Automobilzulieferer für die zivile Industrie, verkauft vor allem Panzerfahrzeuge (etwa den "Marder", den "Leopard" oder den "Puma" gemeinsam mit KMW), aber auch Flugabwehrsysteme, Antriebe, Munition und Simulationsprogramme. Rheinmetall ist einer der Hauptlieferanten der Bundeswehr.

Platz 50: Krauss Maffei Wegmann

Auf Rang 50 folgt Krauss-Maffei Wegmann (KMW) - mit einem Umsatz von 1,6 Mrd. Dollar im Rüstungsgeschäft. KMW, 1999 entstanden aus Krauss Maffei und der Mannesmann-Tochter Wegmann, ist einer der Hauptlieferanten der Bundeswehr. Vor allem gepanzerte Fahrzeuge wie "Leopard" (im Bild), "Dingo" oder "Fennek" sowie Flugabwehrsysteme wie "Gepard" gehören zum Portfolio von KMW. 2009 konnten die Münchener einen Milliardenauftrag ergattern: Gemeinsam mit dem Konkurrenten Rheinmetall erhielten sie von der Bundeswehr die Order zum Bau des neuen Schützenpanzers "Puma".

Platz 53: Thyssen-Krupp

1,6 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftete Thyssen-Krupp laut Sipri im Jahr 2009 mit Rüstungsgütern - was allerdings nur etwa zwei Prozent des Gesamtumsatzes entsprach. Erbracht hat dies die Tochter HDW aus Kiel, die unter dem Dach der Thyssen-Krupp Marine Systems firmiert. In der Kieler Werft werden Kriegsschiffe hergestellt - vor allem aber U-Boote, die weltweit begehrt sind.

Platz 63: Diehl

Aus Bayern ist der Rüstungs- und Technologiekonzern Diehl. Sipri weist ihn mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Dollar im Rüstungsgeschäft den 63. Platz zu. Kerngeschäft im Sicherheitsbereich sind Artillerieraketen und Lenkflugkörper sowie wie Munition. Etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes kommt laut Sipri aus diesem Geschäft. Weitere Geschäftselder sind Komponenten für die Automobil-, Elektronik und Sanitärindustrie. Foto: Firmenchef Thomas Diehl (r.).

Platz 82: MTU Aero Engines

Der Münchener Konzern belegt beim Ranking Platz 82 - mit 0,74 Milliarden Dollar Umsatz im Rüstungsgeschäft. Kerngeschäft von MTU sind Triebwerke, im zivilen Bereich etwa für Business-Flugzeuge oder den Langstrecken-Jet Boeing 777. Etwa ein Fünftel des Gesamtumsatzes erzielt das Unternehmen laut Sipri mit Produkten für militärische Zwecke, etwa dem Antrieb für den Militärtransporter Airbus A400M (im Bild)


Montag, 22. November 2010

JewishJournalNY: The Great Israeli Oil Rush

The Great Israeli Oil Rush

Howard Jonas’ financial dream team–Lord Jacob Rothschild came on board this week–sees Saudi-level potential.

Tuesday, November 16, 2010
Associate Editor

Golda Meir often told the old Jewish joke (though hardly thinking it funny), why did Moses shlep us for 40 years to the one place in the Middle East without oil?

Now, from Golda to black gold, an oil rush is on, with some of the top businessmen in the world betting big money on Israeli oil, and the only laugh may be the last laugh.

Howard Jonas, a major philanthropist and founder of IDT, once primarily known for its telecom business, told The Jewish Week, “We believe that under Israel is more oil than under Saudi Arabia. There may be as much as half a trillion barrels. The Saudis have 260 [billion barrels]; Israel definitely has at least 300, and might have as much as [500].”

Meanwhile, Jonas has put together an investment dream team. This week, media magnate Rupert Murdoch and Lord Jacob Rothschild, of the famous banking family, have placed their high stack of chips in front of Jonas. Earlier this year, the hedge fund legend, and another major Jewish philanthropist, Michael Steinhardt, joined as an investor and chairman of IDT’s spin-off, Israel Energy Initiatives (the Israeli wing of IDT’s Genie Energy division).

Skeptics say this group is tilting at windmills, but look long enough and those windmills are looking like oil drills.

Jonas has for several years been attempting to extract oil from shale on U.S. government land in Colorado, working a 10-year lease because that’s how long it can take. In 2008, Jonas, who has developed various projects in Israel over the years, was granted a license by the Israeli government to explore and develop a shale reservoir of 238 square kilometers under the Shfela Basin. Under Israeli law, the state would receive royalties from IEI. Aside from delays stemming from persistent challenges from environmentalists, IEI is ready to go. “We’re waiting for the final permit,” says Jonas, “so we can start heating the ground and getting the oil.”

The oil, however, is not liquid but in shale, and “oil shale has broken many hearts,” writes BusinessWeek of the Israel project. The process of turning rock-solid shale into liquid is costly, lengthy and difficult, not to mention that it might, according to critics, lead to excessive gas emissions, scenic defacement, damage to the water table, and overall leave parts of the environment messier than the mess left by the Cat in the Hat before the Cat’s eventual and impeccable cleanup.

Israel’s Union for Environmental Defense has gone to court to stop Jonas. But it is precisely Israel’s defense — Israel’s economic and military defense, and energy independence — that is motivating the Jonas team every bit as much as their business sense.

Jonas, an Orthodox Zionist, sees the project as a perfect storm of doing well by doing good. But one doesn’t have to be Orthodox or Zionist to agree. The hunger for not just Israeli but American energy independence, with its global political ramifications not to mention potential oil profits, has led MarketWatch to determine that 92 percent of market observers are now “bullish” on the Newark, N.J.-based IDT, whose stock had fizzled to just 66 cents per share before taking off like a Roman candle, as confidence in the oil project spread. IDT’s price now stands at $20.22, 20 times higher than its 52-week low.

Some of the “enthusiasm” for the Israel project is based on IDT’s handling of its “oil experiment in Western Colorado,” writes BusinessWeek. Other confidence in Israel’s energy potential has come (unrelated to IEI) from a recent natural gas find within Israel’s territorial waters in the Mediterranean, reports Bloomberg, a 30 trillion cubic-feet reservoir, double the gas reserves of the United Kingdom and enough to support exports to Europe and Asia.

Jonas said he first began thinking about the Israel oil project “about four years ago. While working with the shale in Colorado, which is the largest shale deposit, I learned that the second-biggest deposit was in Israel. And it’s something I always wanted to do.”

He’s prepared to be patient. “Commercial production,” Jonas says, “is probably 11 or 12 years away, a decade the soonest.”

It is common knowledge that the major oil companies have shied away from Israel because of pressure from the Arab boycott and the close relationships between the oil executives and Arab leaders. And yet, the French oil giant, Total, has now invested with Jonas, and joining Genie’s advisory board in September were such “mainstream” oil veterans as Harold Vinegar, former chief scientist of Royal Dutch Oil, and former Vice President Dick Cheney, who also served as CEO of Halliburton, one of the world’s largest oilfield services corporations.

Nevertheless, it is the religious Zionists, such as Jonas and Christian Zionist groups, who have been in the vanguard of Israel’s oil exploration.

Christian Zionist groups have been citing biblical verses that they say refer to vast oil reserves beneath the Promised Land, adding that Israel’s energy independence and success is a prelude to Ezekiel’s scenario for the final Redemption, among other prophecies.

John Brown, founder and chairman of Zion Oil & Gas, a primarily Christian group exploring Israel’s energy potential, told Charisma, a Christian publication, “If they [Israel] become an oil producer tomorrow… [it] will bring an economic opportunity that will be unparalleled. ... Israel has a unique place in history where God is going to do a lot for the Jewish people.”

By contrast, Jonas, while often acting with a religious and spiritual imperative, professionally and personally, doesn’t speak with the apocalyptic urgency of the Christian Zionist oilmen.

Jonas nevertheless points out that some of best people working for him are Christians who have been “heroic” in their desire to help Israel, a similar phenomenon, Jonas said, to the Jews and non-Jews who brought their expertise to Israel in its fight for survival and birth in 1948. At that time, there were those such as Col. Mickey Marcus, a Jewish West Point graduate, later dramatized by Kirk Douglas in the film “Cast A Giant Shadow,” who helped organize Israel’s army before dying in Israel’s service.

Jonas gives the example of Vinegar and Scott Nguyen, both top scientists at Shell, “who moved to Israel to work on the project.” Vinegar and his wife, who are at an age and time in life when “they want to be together,” said Jonas, decided to live in Israel “where they don’t speak the language, and where they don’t have all their friends, but she feels that he’s a hero, and he should do this for the Jewish people.”

Jonas paused, adding that one of his top men, Fred Carl, recently died of a heart attack. “He was the former head of experiments of Shell’s field operations; a real gnarled Marine, a very devout Catholic guy, in his 60s, who gave up everything, including his position at Shell, to move to Israel and help the Jewish people get this oil out.

“Fred decided, while he was in Israel, that he was going to visit all the churches in Israel,” said Jonas. “He visited more than 40. We weren’t paying him big money; he just wanted to have a part of this great undertaking that was going to free the world of Arab oil. To me, he died in the service of Israel.

“These guys are all heroes,” added Jonas.

If Jonas, Steinhardt, Rothschild and the rest are able to turn Israel’s underground shale into an oil reserve the size of Saudi Arabia’s, thereby changing the geopolitical and economic balance of the Middle East, they’ll be heroes, too, giving Israel a gift beyond all their prior philanthropy combined.

And that Moses fellow, maybe he knew what he was doing.

Comments


The initial industrial facility is planned for the historical location where David fought Goliath.

Israelis are working to prevent these facilities from devastating the countryside.

See http://saveadullam.org

American imperialism - dressed up as heroic Zionism.

Jonas and his heroic friends will make a fortune, but their oil-shale industry will risk the health and ruin the lives of thousands of Israeli citizens.

Dirty, risky non-conventional oil-shale industry is WAY-TOO-BIG for the small, densely populated state of Israel.

Developing oil-shale industry in the heart of the country is NOT the way to help Israel.

I think we need to learn from the state of Colorado, which is also rich in shale oil--Colorado revised its oil and gas rules in April 2009 to provide greater protection for the local environment. The quote about Golda underlines the problem: Israel feels that it "missed out" because it did not have oil, and now the government will allow oil shale extraction without considering the long-term effects on the environment. Sorry, these guys aren't my heroes--my heroes are looking for sources of energy that do not rely on fossil fuels.

One cannot over emphasize the severity of the various direct and indirect impacts of the oil shale extraction and refining processes.

It is widely known and proven that oil shale development contributes to harmful gas emissions, water quality impairment and high water consumption.
Many of the impacts of ex situ oil drills and expected impacts from in situ development are even documented in an environmental review prepared by the US government agency responsible for overseeing development on public lands (http://ostseis.anl.gov/ ).

One cannot and should not hide such information from the Israeli public.

The fact is that greenhouse gas emissions from shale oil extraction in the controversial experimental heating system are tremendous and of course much higher than those emitted from commonly used drilling methods.

These are major concerns.

Also, it should be noted that, unlike Colorado, the Adullam Valley is situated in the very center of Israel, near villages, moshavim and the developing city of Bet Shemesh. The area is also dedicated to farming, famous for its vineyards and wineries, and because of its beauty and history, a tourist Mecca for visitors from both Israel and throughout the world.

So, my question is: "For what"? With all due respect, what is causing the government of Israel to allow a foreign-based entity to endanger the fragile Israeli water system, our ecology, tourism and public health? Why should we be guinea pigs in an unproven, uneccesary and unhealthy method of oil drilling that the United States shuns???

These Americans claim to be Zionist, yet ruin the livelihood of Israeli vintners and devastate the beautiful land where Dovid once fought Golias.

http://www.saveadullam.org/english gives the details

The American billionnaire sees "Saudi-level potential." Do we want to be Saudi Arabia, in which the average resident is POORER than the average Israeli (though back in the 1980's they were 4 times as rich)?

saveadullam.co.il is worth reading on this.

Maybe Vinegar and Scott Nguyen are Jewish; Fred Carl was not. But they are not coming here to "help" Israel. They are coming to make big bucks. Nothing wrong with that, but building refineries in our Biblical parks and heating the undersoil to 650F, in order to send money to the US, is not "Zionism."

I don't think I have ever read anything more cynically manipulative than Howard Jonas's comparing Col. Mickey Marcus who died in Israel’s service with Fred Carl who died of a heart attack and Harold Vinegar and his wife making aliya.
However good everyone's intentions may be, please don't forget this is about making money for an international company who will be selling the oil to Israel at whatever the current going rate will be, and this method is only economically viable because of the high price of oil.
One of the reasons IDT has brought its experiment to Israel is that Colorado revised its oil and gas rules in April 2009 to provide greater protection for the local environment, so making IDT's experiment less viable there.

this is not oil!
This is the most poluting type of energy! for a few bucks they will destroy whats left of jerusalem nature!
stop them before they destroy my home! no-one will live there when the view will become a bg ugly mine and the air will be extreamly poluted.
Everywhere they build those mines far from ppl, but in Israel they do this very close to us!

It's clear that these "philanthropists" are interested in making money, which is fair enough from their perspective. But those of us here in Israel should be aware of this and not fool ourselves that our wellbeing comes into the picture.

The costs to us will be a lot higher than anything we're going to gain. It's more than the destruction of a beautiful piece of landscape: the Adullam valley is close to the city of Bet Shemesh, where thousands of people will be exposed to gas emissions, not to mention the risks to the water table, which will affect many more.

If these "major philanthropists" want to invest in Israel, why not invest in our state-of-the-art clean technology, hybrid cars, etc. instead of creating yet more fossil fuels.

Oh yeah, I forgot, it's about the money...